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Achtung! Die deutsche Kultur geht flöten!

Vorhin saß ich in der Straßenbahn nach Hause und wurde Zeugin eines Gespräches, bei dem mir, zur Abwechslung, übel wurde. Ein Mann um die 30, schlechte Zähne, Bier in der Hand, erzählte seiner Sitznachbarin, dass er in bestimmten Stadtteilen in Bremen nicht mehr wüsste, in welchem Land er sei. Er sagte, dass „diese ganzen da“ keine Bereicherung, sondern Belastung wären und dass so langsam „die deutsche Kultur flöten geht“. Von den Zweifeln meinerseits an seiner gesellschaftlichen Bereicherung einmal abgesehen, kam ich gedanklich vom Satz über die „deutsche Kultur“ nicht los. Weiterlesen →

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Religion und Politik… Und täglich grüßt das Murmeltier

Mich schüttelt’s. Dennoch will ich mich zu den Interviewten nicht groß äußern. Ich halte mich jetzt einfach mal an Margarete Stokowski, die hat es auf S.P.O.N bereits super formuliert. Passend dazu ein fettes Lob an die Interviewerin Dunja Hayali, besser kann sie es nicht machen! Ich habe gerade keine Lust, einen langen, ausführlichen und wütenden Text über Rassismus, Ressentiments, Stereotype, Pegida, AfD, Religion und Politik zu schreiben. Der Videobeitrag ist eigentlich selbsterklärend. Weiterlesen →

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Starke Frauen im Film: „Eat my shit“ – The Help

Heute gibt es wieder einen Filmtipp – keine Neuerscheinung, sondern aus dem Jahr 2011. Letztens erst entdeckt und einfach wunderbar! Der Film „The Help“ basiert auf dem teils autobiographischen Roman von Kathryn Stockett. Im Roman, wie auch im Film nehmen gleich drei Frauen die Protagonistinnenrolle ein: die beiden afroamerikanischen Dienstmädchen Aibileen und Minny und die angehende weisse Journalistin Skeeter. Weiterlesen →

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Yippieh! Ein neues Special: flucht.bremen

Die Redaktion der frauenseiten.bremen hat in kürzester Zeit ein wirklich gut gelungenes Special mit dem Titel „flucht.bremen“ aus dem Boden gestampft. Es ist diesen Juli erschienen und ich empfehle euch die Lektüre. Im Fokus des Specials steht, wie sich BremerInnen engagieren können, um geflohenen Menschen das Ankommen und Einleben in dieser Stadt erträglicher zu machen. Wir stellen persönliche Berichte vor – sowohl positive Erfahrungen als auch Probleme, Daten und Zahlen sowie Angebote, um aktiv zu werden.

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Feministinnen haben mehr Spaß!

Vor einigen Wochen Monaten empfahl ich einer Freundin die Netflix-Serie „Orange is the New Black“. Eine Frauen-Gefängnisserie mit Trans*personen, Lesben, Heteros, Dicken, Dürren, Verrückten, Liebe, Enttäuschung, Gewalt. Und Sex. Realer Sex – ohne „wohltemperiertes“ Seufzen und Stöhnen und perfekte Körper. Ich liebe diese Serie. Die besagte Freundin auch. Ihr Freund schaute mit. Er ist ein offener Typ, intelligent und feministisch erzogen, weshalb mich seine Reaktion ziemlich erstaunte als er sagte: „Dass du als Feministin auf diese Serie mit soviel Sex stehst…“ Weiterlesen →